Altenahr: Engelsley, Ahr, Schrock und Ahrsteig

Freundinnen Abenteuer Runde Altenahr

Eiskaltes Wasser, glitschige Steine und den einzigen Halt bietet ein großer Stock in meiner rechten Hand.
Wir stapfen lachend durch das flache Wasser der Ahr.
„Warte, ich mach ein Foto!“

Zu zweit sind wir auf unserer geliebten Runde bei Altenahr – und das muss doch für uns und die Nachwelt visuell dokumentiert werden!

Im Ahrtal bei Altenahr

Nach der Flutkatastrophe des letzten Jahres, sind viele Brücken am Ufer (noch) nicht wiederhergestellt.
Das Wasser hier im Langfigtal bei Altenahr ist flach und klar. Die Entscheidung, durch das Wasser zu waten, fiel prompt als wir sahen, dass andere auch diesen Weg nutzten.

Kletterpartie Engelsley

Überhaupt war das heute eine Tour der schnellen Entschlüsse.
Wir haben gerade die felsige Gratwanderung über die Engelsley hinter uns gebracht. Diese Kletterpartie hoch oben erfordert permanente Aufmerksamkeit und schnelle Entscheidungen. Eine richtige Hirnschmalz-Tour!

Zu dieser Runde sind wir heute bereits das dritte Mal aufgebrochen.
Immer etwas variiert mit anderer Wegführung und Länge, aber jedes Mal aufregend, atemberaubend und schön zugleich!
Über Stock und Stein geht’s von der Burg Are langsam aber kontinuierlich über spitze Steine, schroffe Felsen und rutschiges Schiefergeröll. Bis hinauf zum Gipfelkreuz der Engelsley mit 290 Metern Höhe.

Ganz nach dem Motto: Da ist ne Linie, da ist ein Weg!
Was für eine verrückte Idee.


Am Ufer der Ahr

Nach dem steinigen Abstieg durchwaten wir das feuchte, weiche Ufer der Ahr im Langfigtal. Wie ruhig sie heute daher plätschert!
Die Spuren der Flutkatastrophe sind auch im Naturschutzgebiet gut zu erkennen:
Das Ufer ist sichtbar aufgewühlt, zwischen allerlei Kraut wachsen Cocktailtomaten – wie die wohl hierher geschwemmt wurden – und direkt überm Boden riecht es stellenweise noch nach Modder.
Die Art Modder, den wir letztes Jahr per Eimerketten aus etlichen Kellern herausbefördert haben. Bäh!

Vor uns ragen von der ehemaligen Flussüberquerung nur noch die Grundpfeiler einer Brücke auf: völlig überwuchert von Brombeerranken und sonstigem Kraut.
Da sich in unserer Sichtweite keine andere Möglichkeit auftut und wir keine Lust haben einen anderen Weg einzuschlagen, wählen wir die direkte Route: durch das Flussbett der Ahr.

Wir wollen da rüber, also gehen wir da rüber.
Was für eine verrückte Idee!

“Wie geil! Ich bin noch nie gefurtet!” ruf ich voller Vorfreude!
Die große Anzahl von nassen Stöcken am Ufer zeigt uns, dass ein paar Wanderer diesen Weg schon vor uns gewählt haben.

Schuhe aus, Socken aus, Hose hochgekrempelt und los!
Wir staken durchs kalte Wasser, bei sanfter Strömung und über glitschige Steine.
Uns kommt ein weiteres Wanderpärchen entgegen. Mitten im Flussbett staksen die beiden gackernd und mindestens so galant wie wir durch das kalte Wasser.
Wir alle waren sehr darauf bedacht, bloß nicht hinzufallen!


Hoch zum Schrock – über Stock und Stein

Vor uns ragt nun der Schrock mit seinen 389 Metern auf.
Hinauf führen viele Wege und Pfade. Wir aber wollen den direkten Weg nach oben nehmen.
Wie über das kleine Felsmassiv, dass sich vor uns einladend auftürmt.

Da wollen wir hoch, da gehen wir hoch!
Was für eine verrückte Idee!

„Soll ich dir meine Hand reichen?“ bietet Regina mir ihre Hilfe an.
„Ne wart mal, ich komm hier schon hoch.“ Antwortet mein Dickschädel. Und so erklommen wir Stück für Stück über bemooste Steine seine Flanke. Das gemeine an diesem Weg überhaupt: diese ver*** wilden Brombeerranken!


Über den Ahrsteig zum Teufelsloch

Hinab und wieder hinauf folgten wir dem Ahrsteig bis hoch zum Teufelsloch.
Selbstredend, dass hier bei schönem Wetter viel Wanderbetrieb war. Der Aufstieg zur markanten Felsformation ist zwar anstrengend, jedoch einfach und absolut lohnenswert!
Daher tummeln sich hier Familien mit Kindern, Paare und weitere Wochenendausflüger herum.
Dieser Teil der Tour ist mit Kindern gut machbar! Vor lauter Anstrengung wird ihnen die Luft zum Meckern fehlen.

Unser Abstieg wird von bunten Baumgeistern bewacht: farbenfrohe Grimassen, die aus den Hohlräumen der Bäume zu uns hinab starren.

Was für eine verrückte Sache!


Macht euer eigenes Ding daraus

Unsere Tour kann zwar bei Komoot nachgesehen werden, jedoch solltet ihr euch nach eigenem Ermessen und Können einen eigenen Plan zurechtlegen.
Das Ahrtal bietet viele tolle Pfade, Gipfel und Wanderwege!
Kennt ihr die Teufelsley und dnn Schrock bei Altenahr? Oder wandert ihr lieber gemütlich über den Rotweinwanderweg?
Wart ihr schon auf dem Ahrsteig unterwegs? Oder mit euren Kindern am Teufelsloch?
Wie war es? Erzählt doch mal!


P.S.: Die ganze Tour umfasst lediglich 5 km Strecke! Durch das Auf- und Ab, der Wasserquerung, den Pausen zum Genießen sowie der Zeit für Fotoaufnahmen ziehen wir viele schöne Stunden daraus.

Mein Wanderblog

Tag 2 im Harz – bei Zwergen und Mammuts

An unserem zweiten Tag im Harz besuchten wir drei Ziele: den Oderteich, die Tropfsteinhöhle am Imberg und den WeltWald in Bad Grund. Abwechslungsreich und für die ganze Familie machbar.

Von Mummeln und Seejungfrauen hoch oben im Schwarzwald  

Hoch oben im Schwarzwald liegt der Mummelsee – ein Ort voller Legenden und Sagen. Zusammen mit dem Aufstieg zur Hornisgrinde ein idealer Ausflugsort für Familien mit Kindern: In unmittelbarer Nähe finden sich Wanderwege, Felsblöcke, Wiesen, Restaurants und Spielplätze wieder.

Statt Strandprogramm: Abenteuer-Runde Veere, Zeeland

Eine Alternative zu Strand und Campingplatz: Ein abwechslungsreicher Weg über schwimmende, hängende und historische Brücken warten auf dich und deine Kinder in Veere.
Eine kleine, abenteuerliche Runde für die ganze Familie.

Hohes Venn – Cascade du Bayehon

Rauschendes Wasser, rutschige Steine, verwurzelte Wege – Wanderspaß für Groß und Klein erwartet euch am Cascade du Bayehon Ovifat bei Malmedy (BE).

Verwunschenes Mullerthal

Dickes satt grünes Moos, imposante runde Felsformationen, schmale Passagen, raschelndes Laub, plätscherndes Wasser. Wir sind heute im Mullerthal, und staunen unentwegt über diese bizarre Landschaft an der Deutsch-Luxemburgischen Grenze.
Felspassagen, Stufen, Wald und Wasserläufe erwarten uns.

Molenplas – kurze Runde, kleines Abenteuer

Uralte Bäume, rutschige Trittsteine, freilaufende Rinder, Pferde und Schafe sowie ein Café mit Abenteuerspielplatz – komprimiert auf eine nur 5,5 km lange Strecke über eine Insel.
Welches Kind kann da widerstehen?

Wir finden: ein schönes Fleckchen an der holländischen Grenze.

Schlichemklamm – faszinierendes Wasserspiel

Naturschauspiel Schlichemklamm: über schmale Trampelpfade, vorbei an etlichen kleinen Wasserfällen durch einen kleinen Wald. Dazu keine nennenswerte Steigung: Dieser Weg lässt Kinderherzen höher schlagen.

Und ist unter zwei Stunden machbar.
Wobei man sich bestimmt fragt: Will ich hier weg?

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