Kostüm-Vorbereitung

sabrina_headpiece1

Kennt ihr das? Man hast eine Bild-, oder Kostüm-Idee im Kopf und möchte sie schnellstmöglich für sich umsetzen? 

Hat man einen fixen Gedanken, sollte man auf Recherche gehen. Online Portale wie z.B. Pinterest bieten jedem Besucher ein riesiges Sammelsurium an Umsetzungs-Ideen. Mein klarer Favorit! Ich könnte Stunden damit verbringen, Pins durchzuforsten, meine nochmals aufzurufen Pinnwände und interessanten Ideen festhalten.

Aber schaut nicht nur Online nach möglichen Vorlagen, sondern werft auch mal einen Blick in Magazine, Bücher und themenbezogenen Zeitschriften. Ich fand z.B. die schaurig düsteren Inszenierungen von Luis Royo und Brom immer faszinierend …

Heruntergeladen, abfotografiert oder kurz skizziert, bespreche ich die Idee mit meinem Fotografen. Wenn er sagt „klingt gut“ dann geht es an die Herstellung des Kostüms. Was benötige ich für das Outfit? Was hab ich da? Was muss noch gekauft / gebastelt / genäht werden? Und was kann später digital dazu montiert werden?

Shopping! 🙂

Wenn ich das selber basteln kann, führt der nächste Weg oft in meinen Lieblings-Deko-Bastelladen Happy Preis in Heinsberg und sonstigen Krimskramsläden und 1€-Shops. Ich schaue mich gezielt (naja manchmal bring ich auch zuviel Krams mit 😉 ) nach passenden Teilen um, die ich für das Kostüm nutzen könnte.

Sofern ich zur Nadel greifen muss, beziehe ich die Stoffe online Buttinette oder im Einzelhandel bei Stoffe Zander oder Stoffoutlet Wickrath.
Amazon und Co liefern mir dann die Teile, die ich nirgends im Einzelhandel finde.
Übrigens, gibt es bei Pinterest auch viele DoItYourself-Anleitungen 😉

Es geht doch nichts über die gute alte Heißklebepistole, Sicherheitsnadeln und doppelseitiges Klebeband!

Zuhause angekommen packe ich meine neuen Schätze aus und gebe mich ans basteln. Ich sortiere mir die Teile grob vor, bereite die „Kappe“ vor und klebe die einzelnen Teile darauf fest. Bis das Teil auch so aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe.
Soll ich euch demnächst mal dokumentieren wie so ein Headpiece und dazu passender Schmuck entsteht?

Wenn ich nichts passendes zum anziehen finde, nähe ich mir auch gern „mal eben“ ein Teil oder erweitere vorhandene Corsagen um etwas Klimbim. Mein Tipp: bev0r ihr Neues kauft, schaut doch einmal im Schrank oder Klamottenkiste nach, ob sich nicht ein altes Teil dafür eignet.

 

Bei diesen Bildern konnte ich endlich mal mein bisher ungetragenes rotes Cocktailkleid tragen (so ein Schnapper aus einer Geschäftsauflösung das noch im Schrank hing).

 

Lasst euren Ideen freien Lauf 🙂

Wie auch immer eure erste fixw Idee war, oder die Vorlage, die ihr im Sinn hattet – lasst den Dingen ihren freien Lauf! Oftmals entstehen so witzige und authentische Bilder, die euch nach dem Shooting überraschen werden. Die so nicht geplant waren aber dennoch überzeugen.

Diese Composings wurden im Anschluss erstellt:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hinterlasst einen Kommentar!

Hast du Anmerkungen? Fragen zu Produkten oder zu einer Schminkberatung? 
Bitte zöger nicht, mir zu schreiben